Die eigenen Koikarpfen – So gelingt der Teichbau

Ein eigener Teich im Garten ist für viele Menschen ein echtes Sinnbild für eine wunderbare Anlage, weshalb man sich die Frage stellt, wie ein solches Biotop angelegt werden kann. Um zum Beispiel Koikarpfen eine natürliche Umgebung bieten zu können, ist es von Anfang an wichtig, zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen. Wer deshalb diese Möglichkeiten schaffen möchte, der kann auch in eigener Arbeit einen solchen Teich anlegen und dadurch die Kosten noch weiter zu reduzieren.

Die Gefahr der Feuchtigkeit

Kois im Gartenteich

Kois im Gartenteich

Während kleine Fertigteiche aus Beton das Wasser in der Regel gut halten können, ist dies bei Folienteichen nicht immer der Fall. Bei einer unsauberen Verarbeitung kann es gut sein, dass die Feuchtigkeit tief ins Erdreich versickert, was besonders dann zum Problem wird, wenn sich das eigene Haus in der Nähe befindet. Für diesen Fall sind spezielle Dichtungen auf jeden Fall angebracht, wie sie hier zu finden sind. Ist das Wasser erst einmal im Erdreich, so können zum Beispiel die Kellerwände in Mitleidenschaft gezogen werden, wobei dies natürlich zusätzliche Kosten nach sich ziehen kann. Der Standort sollte zugleich so gewählt werden, dass das Gewässer zu zwei Dritteln im Schatten liegt. Zudem sollte ein Volumen von 1.000 Litern nicht unterschritten werden, um den Kois optimale Bedingungen bieten zu können, es gibt schließlich kaum sensiblere Fische als diese kostbare japanische Art.

Den passenden Teich finden

Dank moderner Materialien, die im Baumarkt günstig erworben werden können, ist das Anlegen eines Teiches gar kein Problem mehr. Aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten, die sich auch daraus ergeben, ist es natürlich wichtig, selbst einige Kenntnisse zu haben, um das Projekt erfolgreich in die Tat umsetzen zu können. So gibt es keinen standardisierten Teich, der sich nach einer bestimmten Formel umsetzen lässt, da die Strukturen stets an die vorhandenen Rahmenbedingungen angepasst werden müssen. Zugleich gibt es neben dem kleinen Zierteich auch verschiedene Projekte, bei denen zum Beispiel das Schwimmen im Sommer, oder aber das Einsetzen von Fischen im Vordergrund stehen. Zu Beginn gilt es daher die Größe an den verfügbaren Platz anzupassen. Da ein Gartenteich auch einige Arbeit mit sich bringen kann, die zum Beispiel bei der Instandhaltung stark zum Tragen kommt, bieten kleinere Ausführungen hier einen gewissen Vorteil. Wer den Gartenteich nun als kleines Biotop versteht, welches vielen Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum schenkt, der fügt das Gewässer bereits mit einer großen Sorgfalt in die Landschaft ein.